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Ein Agent baut eine Quiz-App zur Geschichte der KI mit der Vorgabe, nur die zuvor erstellte Wissensbasis zu verwenden. Was ist der wichtigste Zweck dieser Vorgabe?
- Jede Frage lässt sich auf einen geprüften Eintrag mit Quelle zurückführen, statt auf das, was das Modell zu wissen glaubt.
- Die App läuft schneller, weil sie keine Verbindung zum Internet braucht.
- Das Modell kann keine Fehler mehr machen, weil die Wissensbasis stimmt.
- Das Urheberrecht bleibt gewahrt, weil die Wissensbasis nur Fakten enthält.
- Jede Frage lässt sich auf einen geprüften Eintrag mit Quelle zurückführen, statt auf das, was das Modell zu wissen glaubt.
Richtig: Die Wissensbasis wurde gegen Quellen geprüft; das allgemeine Wissen des Modells nicht.
Die Zeitleiste eines Agenten datiert einen Meilenstein auf 1957 und verlinkt eine Quelle. Wie prüfst du die Angabe am verlässlichsten?
- Den Agenten fragen, ob er sich bei der Jahreszahl sicher ist.
- Die verlinkte Quelle öffnen und nachsehen, ob sie für dasselbe Ereignis dasselbe Jahr nennt.
- Einen zweiten Chatbot nach dem Jahr fragen und die Angabe übernehmen, wenn beide übereinstimmen.
- Prüfen, ob das Jahr im Vergleich zu den benachbarten Meilensteinen plausibel wirkt.
- Die verlinkte Quelle öffnen und nachsehen, ob sie für dasselbe Ereignis dasselbe Jahr nennt.
Richtig: Vertrauen, aber prüfen heißt, die Aussage mit der Quelle abzugleichen, auf die sie sich beruft.
Rich Sutton zieht in „The Bitter Lesson“ (2019) eine Bilanz aus siebzig Jahren KI-Forschung. Welche?
- Allgemeine Verfahren, die mit mehr Rechenleistung besser werden, wie Lernen und Suche, haben auf lange Sicht Ansätze überholt, die auf menschlichem Wissen aufbauen.
- Systeme mit von Fachleuten geschriebenen Regeln bleiben verlässlicher als gelernte Systeme und werden diese ablösen.
- Der Fortschritt der KI kam vor allem von besseren Programmiersprachen und Entwicklungswerkzeugen.
- Die KI-Forschung ist wiederholt gescheitert, weil Rechner nie genug Speicher für allgemeine Intelligenz haben werden.
- Allgemeine Verfahren, die mit mehr Rechenleistung besser werden, wie Lernen und Suche, haben auf lange Sicht Ansätze überholt, die auf menschlichem Wissen aufbauen.
Richtig: Das ist die bittere Lehre, weil Forschende ihr eigenes Wissen immer wieder einbauen wollten und dabei auf lange Sicht verloren.
Was schlug Alan Turing 1950 in „Computing Machinery and Intelligence“ vor?
- die Frage „Können Maschinen denken?“ durch einen Test zu ersetzen, in dem eine Maschine im schriftlichen Gespräch als Mensch durchgehen muss
- das erste künstliche neuronale Netz, ein Modell eines Neurons, das aus Beispielen lernt
- den Begriff „künstliche Intelligenz“ für einen Sommer-Workshop in Dartmouth
- ein Programm, das den Schachweltmeister besiegt
- die Frage „Können Maschinen denken?“ durch einen Test zu ersetzen, in dem eine Maschine im schriftlichen Gespräch als Mensch durchgehen muss
Richtig: Turing nannte es das Imitationsspiel; heute heißt es Turing-Test.
Warum wird 1956 oft als Geburtsjahr der KI genannt?
- Bei einem Workshop am Dartmouth College bekam das Forschungsfeld seinen Namen „artificial intelligence“.
- In diesem Jahr wurde der erste Computer kommerziell verkauft, was KI-Forschung erst möglich machte.
- Turing veröffentlichte den nach ihm benannten Test.
- Zum ersten Mal wurde ein neuronales Netz auf einem Rechner trainiert.
- Bei einem Workshop am Dartmouth College bekam das Forschungsfeld seinen Namen „artificial intelligence“.
Richtig: Der Antrag für den Workshop prägte den Begriff, und mit dem Treffen beginnt die KI als eigenes Fach.
Ein Agent soll eine selbst gebaute App zur Geschichte der KI veröffentlichen. In seinem Ordner liegen auch die heruntergeladenen Quellen. Was gehört nicht in die Veröffentlichung?
- die Volltexte der heruntergeladenen Quellen
- der API-Schlüssel, mit dem die Sprecherstimme erzeugt wurde
- die Wissensbasis mit den Fakten und den Links zu den Quellen
- das Foto der Pinnwand mit der Handschrift der Studierenden
- der Code der App
- die Volltexte der heruntergeladenen Quellen
Richtig: Die Rechte an den Texten liegen bei Verlagen und Autoren; veröffentlicht wird der Link, nicht die Kopie. - der API-Schlüssel, mit dem die Sprecherstimme erzeugt wurde
Richtig: Ein veröffentlichter Schlüssel kann von jedem benutzt werden, auf Kosten des Kontoinhabers. - das Foto der Pinnwand mit der Handschrift der Studierenden
Richtig: Handschriften sind personenbezogen; ohne Einwilligung gehören sie nicht ins Netz.