Das Team-Cockpit
Das Cockpit zeigt eure Lichtstrecke live im Browser, oben was eure LED sendet und darunter was euer Sensor misst, und es ist euer wichtigstes Werkzeug, um Fehler zu finden.
Teil der Lektion Eure Ausrüstung
Das Team-Cockpit zeigt eure Lichtstrecke live im Browser: oben, was eure LED sendet, darunter, was euer Sensor misst, beides auf derselben Zeitachse. Es ist euer wichtigstes Werkzeug für die Fehlersuche, weil sich die meisten Probleme hier auf einen Blick zeigen. Wechselt das Senderband richtig, aber die Kurven bewegen sich nicht, stimmen Ausrichtung oder Abstand nicht. Springen die Kurven im Takt der Farben, aber euer Programm erkennt trotzdem nichts, liegt der Fehler in euren Schwellen oder eurem Timing.
Öffnen
Das Cockpit liegt unter lifi.hsos.uber.space/cockpit.
Beim ersten Öffnen fragt es nach eurem Teamnamen. Danach steht der Name in der
Adresse (etwa .../cockpit?team=team-07), sodass ihr die Seite als Lesezeichen
speichern oder den Link im Team teilen könnt. Mit „switch team“ oben rechts
wechselt ihr das Team.
Die Daten kommen von selbst: Sobald euer Programm das Kursmodul
Das Kursmodul lifi_hardware benutzt, schickt es sein Messprotokoll an den Kursserver, und
das Cockpit zeigt es an. Einstellen müsst ihr nichts. Was dabei hochgeladen
wird und wie ihr das abschaltet, steht ebenfalls dort.
Die Statuszeile
Oben stehen sechs Werte, die sich laufend aktualisieren:
- ob gerade Daten ankommen („live“) oder wann zuletzt,
- die aktuelle Farbe der LED mit einem Farbfeld,
- die letzte Messung mit ihren vier Kanälen r, g, b und c,
- die Messungen je Sekunde,
- die eingestellte Verstärkung und Integrationszeit,
- der letzte Fehler, falls euer Programm abgestürzt ist.
Die Zeitleiste lesen
Die große Fläche ist eine Zeitleiste, die von Sekunden bis zur ganzen Projektzeit reicht. Was sie zeigt, hängt davon ab, wie weit ihr hineinzoomt.
Nah herangezoomt, bis zu einem Fenster von etwa 15 Minuten, seht ihr das rohe Signal: oben das Senderband, in dem jeder Block genau die Farbe hat, die die LED in diesem Moment zeigte, und darunter die vier Kanäle des Sensors als Kurven. Der Kanal c, die helle Linie, misst das gesamte Licht und ist am empfindlichsten. Gestrichelte senkrechte Marken zeigen, wo eine Sitzung begann oder endete und wo Einstellungen geändert wurden; rote Marken sind Abstürze eures Programms.
Weit herausgezoomt wird dieselbe Fläche zur Aktivitätsübersicht: Blaue Balken zeigen, wann und wie viel ihr gearbeitet habt (je höher und heller, desto mehr Messungen), und rote Striche darüber markieren Zeiten mit Fehlern. So findet ihr die Stelle, an der etwas Interessantes passiert ist, auch Tage später wieder.
Unter der Fläche steht immer eine Achse mit Uhrzeit und Datum, darüber der sichtbare Zeitraum und seine Länge, sodass ihr nie raten müsst, wo ihr gerade seid.
Verschieben und zoomen
Die Bedienung funktioniert so, wie ihr sie aus Videoschnitt oder Karten-Apps kennt:
- Mausrad zoomt hinein und heraus, um den Punkt, auf dem die Maus steht.
- Doppelklick auf einen blauen Aktivitätsbalken springt direkt in dessen Zeitraum, an jeder anderen Stelle zoomt er stark um den geklickten Punkt.
- Ziehen mit gedrückter Maustaste verschiebt das Fenster in der Zeit.
- Darüberfahren zeigt Einzelheiten: über dem Senderband die genauen RGB-Werte und seit wann die Farbe an ist, über den Kurven die nächste Messung mit allen vier Werten und ihrem Zeitstempel, über Marken, was sie bedeuten.
- Die Knöpfe 30 s / 5 min / 1 h / 24 h / all springen zu festen Fenstern, + / − zoomen schrittweise.
Sobald ihr in die Vergangenheit zoomt oder zieht, folgt die Ansicht nicht mehr der Zeit. Der grüne Knopf „● live“ bringt euch zurück in die Gegenwart, wo der rechte Rand wieder mit der Uhr mitläuft.
Fehler schnell finden
Neben den Zoomknöpfen steht errors: show · hide · only.
- show ist die normale Ansicht: Fehler erscheinen als rote Marken zwischen allem anderen.
- hide blendet die Fehlermarken aus, wenn ihr nur das Signal ansehen wollt.
- only dimmt alles andere ab. Herausgezoomt wird jeder Zeitraum mit einem Fehler zu einem hohen roten Balken, sodass selbst ein einzelner Absturz an einem ganzen Nachmittag sofort auffällt.
Die beiden Pfeilknöpfe ‹ und › springen zum vorigen und zum nächsten Fehler, über eure ganze Zeitleiste hinweg. Der Fehler landet in der Mitte eines Fensters von 40 Sekunden, sodass ihr seht, was eure LED gesendet und euer Sensor gemessen hat, kurz bevor euer Programm ausstieg. Fahrt ihr über einen Pfeil, seht ihr, welcher Fehler als Nächstes kommt. Eure Wahl zwischen show, hide und only merkt sich euer Browser.
Wenn nichts ankommt
Steht im Status dauerhaft „no data yet“, prüft der Reihe nach:
- Läuft euer Programm gerade, und benutzt es
lifi_hardware? - Stimmt der Teamname in der Adresse?
- Hat euer Laptop Internet?
Ohne Netz läuft euer Programm übrigens ganz normal weiter; nur das Cockpit
bleibt leer, und alles Wichtige steht trotzdem in eurer lokalen Protokolldatei
lifi_log.jsonl. Ist euer Gerät noch keinem Team zugeordnet, sagt in eurem
Kurs Bescheid; das dauert eine Minute.
Details
- Niveau
- Einstieg
- Module
- Digitalisierung und Programmierung
- Code
5033- Stand
- 4. November 2026
- Status
- veröffentlicht